<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=759293381304996&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

TikTok und Influencer Marketing – ein perfekter Fit

Wie David zu Goliath wurde. Spätestens seit Corona ist TikTok in aller Munde. Das gestiegene Interesse spiegelt sich auch in den Download-Zahlen wieder. Erst im Mai hat die App die 2-Milliarden-Marke geknackt – ein neuer Rekord.

Viele Instagram Creator, wie zum Beispiel Chiara Ferragni oder auch Caro Daur, haben diese App während des Lockdown für sich entdeckt und ihre neue Passion auch auf Instagram geteilt. Laut unserer durchgeführten Studie zum Influencer Marketing in Corona-Zeiten gaben 38% der Influencer an, TikTok für sich entdeckt zu haben.

Gen Z liebt TikTok

Doch was steckt hinter dem Erfolgsrezept dieser App und warum erfreut sie sich insbesondere in der Gen Z großer Beliebtheit? Die Antwort ist simpel – kurze unterhaltsamen Videoclips. Diese 15-60 sekundenlange Videoclips werden mit Musik hinterlegt und Hashtags versehen. Die Hashtags bilden die Basis für sogenannte Challenges. Jene Challenges lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen: LipSync, Transformation, Performance und Hacks. Doch eines haben alle gemeinsam, sie motivieren mitzumachen und die eigenen Individualität auszudrücken. Und genau damit trifft die Plattform auch den Nerv der Gen Z. Die Gen Z ist eine Generation, welche authentischen und nahbaren Content schätzt und Video Content zu ihren favorisierten Content-Arten zählt. All dies kann ihnen TikTok bieten.

(Noch) Deutliche Differenzierung zu anderen Plattformen

TikTok ist eine Plattform mit hohem Engagement. Die kurzweiligen Inhalte motivieren einerseits zur aktiven Teilnahme an Challenges und durch die humorvolle Natur des Contents bedingt, andererseits diesen zu teilen.
TikTok Videos werden mittlerweile auf sämtlichen Plattformen geteilt. Instagram, Facebook und WhatsApp sind hier als prominente Beispiele zu nennen. Unsere Einschätzung zu Instagram Reels und einer möglichen Gefahr für TikTok gibt es hier zum nachlesen.

Doch wie kann eine Marke auf TikTok auf sich aufmerksam machen? Man unterscheidet dabei drei Möglichkeiten: Erstens durch die Integration von Produkten sowie zweitens durch Botschaften innerhalb von Challenges und/oder drittens unter dem Einsatz eines eigen kreiertem Songs/Jingles. Jede dieser Möglichkeiten resultiert in einer starken Auseinandersetzung mit der Marke und seiner Botschaft.

Ist der Erfolg planbar?

Bei TikTok entscheiden mehrere Faktoren über den Erfolg eines Videos, und damit die Beliebtheit auf der Plattform. Zu den drei wichtigsten Faktoren zählen Kreativität, Humor und Musik. Nur wenn alle drei ineinander greifen, hat das Video die Chance “trending” zu werden und damit möglichst vielen Usern ausgespielt zu werden. Das spannende hierbei ist, dass prinzipiell jedes Video eines Users, unabhängig von der Follower-Zahl, die Chance hat über Nacht ein Hit – mit tausenden von Views – zu werden.
Wer jetzt glaubt, das ein erfolgreiches Video mit hohen View-Zahlen ein Garant dafür ist, dass das nächste auch ein Erfolg wird, täuscht sich. Jedes Video muss sich erneut beweisen und durch Kreativität überzeugen.

Maximale Aufmerksamkeit für Challenges

Prinzipiell kann jedes Unternehmen für seine Marke eine Challenge starten. Die Aktivierung dieser Challenge erfolgt aus Gründen der Sichtbarkeit und Reichweite meist über Influencer und/oder den Einsatz von Ads.

1. Influencer aktivierte organische Challenge
Wer sich dafür entscheidet die Challenge rein mit Influencer zu bewerben, braucht ein sehr starkes Storytellings, sowie Creator mit vielen Follower, welche stark performen. Nur so lässt sich eine hohe Anzahl an Kontakten erzeugen.

2. Ad-Schaltung
Als additiv können Werbeformate unterstützend helfen. Alle fünf Werbeformate können dabei helfen, die Challenge in der Zielgruppe zu pushen. Insbesondere die Hashtag-Challenge hat sich hier als favorisiertes Tool für Marken bewährt.

3. Kombination aus Beidem
Die fehlende Vorhersehbarkeit der Content-Performance aufgrund des eignen Algorithmus spricht für eine Kombination einer Challenge mit einem Ad-Produkt. Dies kann für eine noch höhere Sichtbarkeit und Planbarkeit der Kampagne und deren Erfolg sorgen. Jedoch ist hier mit einem höheren Invest vorab zu rechnen.

Für wen sich TikTok lohnt

Grundsätzlich gilt – wer die Gen Z erreichen möchte, sollte sich mit der Plattform auseinandersetzen und das Potenzial der Plattform für sich nutzen. Wurde die Plattform zu Anfang des Jahres noch müde belächelt, dürfte sich dies mit Anstieg der Nutzerzahlen durch Corona bedingt und einem erweiterten Themen-Spektrum geändert haben. Mittlerweile decken TikTok-Inhalte sämtliche Themenbereiche ab: Beauty, Fashion, Food, Kunst, Sport, Tiere, Performance, Schule und Universität, aber auch Gesetze (wie @herranwalt beweist), Fotografie, Berufe und vieles vieles mehr.

Wichtig ist sich vor Augen zu halten, dass die Natur der Plattform einen humorvollen Content-Ansatz fordert. So läßt sich das hohe Potential dieser Plattform heben und für eine erfolgreiche Marken- sowie Produktkommunikation nutzen. Gerne beraten wir hinsichtlich Influencer Kampagnen auf TikTok.

Photos via Unsplash